KI und menschliche Intelligenz. Geht das zusammen?

Wer ist intelligenter?
Ich oder die Maschine?

Ich natürlich! Kann gar nicht anders sein. Schließlich habe ich sie erfunden, die Künstliche Intelligenz. Das kann man so betrachten, was aber definitiv zu kurz betrachtet ist. Diese künstliche Intelligenz lernt ja jede Sekunde etwas Neues. 24/7. Das macht uns Angst. Weil sie uns dann – streng betrachtet- eines Tages überholt und wir die Kontrolle verlieren. Da ist was dran. Aber – offen gesagt – ist das mehr künstliche Aufregung als Intelligenz. Fragen wir doch einmal ChatGPT, ob wir Angst vor KI haben müssen.

Die Antwort war recht intelligent:
„Die Frage, ob Menschen vor Technologien wie ChatGPT Angst haben müssen, ist komplex und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind einige Punkte, die man berücksichtigen sollte:

Potentielle Risiken
Arbeitsmarktveränderungen: KI-Systeme könnten bestimmte Jobs automatisieren, was zu Arbeitsplatzverlusten in einigen Bereichen führen könnte.

  1. Fehlinformationen: KI kann verwendet werden, um Fehlinformationen und Propaganda zu verbreiten, was negative gesellschaftliche Auswirkungen haben könnte.
  2. Datenschutz: Die Nutzung von KI erfordert oft große Mengen an Daten, was Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aufwirft.
  3. Missbrauch: KI könnte für schädliche Zwecke missbraucht werden, z.B. in der Cyberkriminalität oder bei der Erstellung von Deepfakes.

Vorteile und Chancen
Effizienzsteigerung: KI kann viele Prozesse effizienter gestalten und in verschiedenen Branchen für Fortschritte sorgen, z.B. in der Medizin, im Transportwesen und in der Bildung.

  1. Neue Arbeitsplätze: Während einige Jobs wegfallen, könnten auch neue Jobs entstehen, insbesondere in der Entwicklung und Wartung von KI-Systemen.
  2. Verbesserte Entscheidungsfindung: KI kann große Datenmengen analysieren und dabei helfen, fundiertere Entscheidungen zu treffen.
  3. Zugang zu Informationen: KI kann den Zugang zu Informationen und Bildung demokratisieren und personalisierte Lernmöglichkeiten bieten.

Umgang mit den Risiken
Regulierung und Ethik: Es ist wichtig, dass der Einsatz von KI durch geeignete Regulierungen und ethische Richtlinien gesteuert wird, um Missbrauch zu verhindern.

  1. Bildung und Umschulung: Menschen müssen für die Arbeit in einer von KI geprägten Welt ausgebildet und umgeschult werden.
  2. Transparenz und Verantwortung: Entwickler und Unternehmen müssen transparent über die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten von KI-Systemen informieren und Verantwortung für ihre Technologien übernehmen.

Fazit

Menschen sollten sich der möglichen Risiken von Technologien wie ChatGPT bewusst sein, aber auch die Chancen erkennen, die diese Technologien bieten. Durch angemessene Regulierung, Bildung und verantwortungsvollen Umgang können die Vorteile maximiert und die Risiken minimiert werden. Angst ist oft ein schlechter Ratgeber, informierte Wachsamkeit und proaktives Handeln sind jedoch essenziell.“

Eigentlich ist dem nicht viel hinzuzufügen. Wenn wir die Kontrolle behalten wollen, dann müssen wir die Herausforderungen annehmen. Pauschale Aussagen dazu, was schief laufen könnte, helfen nicht weiter. Allein der Arbeitsmarkt zwingt uns, KI ernst zu nehmen und einzusetzen. Selbst in Sterne-Restaurants wie im Jagdhaus Eiben am Zwischenahner Meer flitzen die kleinen Service-Roboter durch die Gänge, bringen Essen und nehmen schmutziges Geschirr wieder mit.

Dass sich diverse Berufsfelder verändern, liegt auf der Hand. Aber das war schon immer so. Heute geht es lediglich schneller. Je intensiver wir uns mit KI beschäftigen, desto mehr erkennen wir, was sie kann und was eben nicht. Und dann greifen wir ein. Was im Umkehrschluss bedeutet, schauen wir nicht hin, bekommen wir auch nichts mit. Andere, die das besser machen, ziehen dann links und rechts an uns vorbei (wenn sie es nicht schon getan haben). So simpel ist das mit der KI.

Und die Zweifel, die uns plagen, haben aber auch damit zu tun, dass unser Vertrauen in politische Strukturen schwindet. Sie reden sehr viel und verpassen den Anschluss. Das ist zweifelsohne der richtige Weg, erst denken, dnn handeln. Aber Denkprozesse dürfen sich nicht im Dschungel von Abhängigkeiten und Rahmenbedingungen verlieren. Sicherlich einer von vielen Gründen, warum Parteien wie die AFD viele Stimmen für sich gewinnen. Man muss nur einmal bei Illners, Miosgas und Lanz reinschauen, dann sieht man, wie gerade die, die es doch gut meinen, die Schafe vertreiben.

Wir stehen also vor großen Aufgaben. Packen wir’s an! Können wir das schaffen? Ja, das können wir! Wir dürfen nur nicht mehr wegschauen.